Stürmt die Burg war das Motto des Kunst- und Kulturfestivals auf der Ulmer Wilhelmsburg. Rund 8000 Besucher und Besucherinnen und über 100 Akteure vereinnahmten, durchliefen, erkundeten das alte Gemäuer und füllten es mit Leben. Das Angebot an Events und Kunstprojekten konnte sich sehen lassen.

Von Musik, Theater, Tanz und Film über Lichtinstallationen, Führungen, Yoga, künstlerischen Staffellauf, performative Schnitzeljagd, Videoinstallationen und Performances bis hin zu einem Kinderkulturprogramm und einem Turnier. Egal ob Alt oder Jung, für jeden war etwas mit dabei.

Wir blicken zurück:
Am Eröffnungstag beeindruckte Vanessa Hafenbrädl mit ihrer interaktiven Lichtskulptur. Mit Beamer und Nebelmaschine erschaffte sie einen sich stetig verändernden Lichttunnel. Mit dem Heyoka-Theaterensemble ging es bei der theatralen Burgexpedition mit Musik durch die unausgebauten Räume der Wilhelmsburg. Dieser VER WANGELD GANG erforschte an drei Abenden das Potential der Burg. Bei der Veranstaltungsreihe „Der Sommer wird bunt“ stellte das Team der Wilhelmsbar ein facettenreiches Kulturprogramm auf die Beine. Beim großen Abschiedsfest mit den Wilhelmsbar Allstars feierte die Wilhelmsbar vergangenes Wochenende einen gebührenden Abschied. Auch der Arbeitskreis Kultur überzeugte mit „Donnerstags auf der Burg“. An jedem Donnerstag in den vergangenen zwei Monaten haben Ulmer Kulturschaffende und Mitglieder des Arbeitskreises Kultur hervorragende Arbeit geleistet und den Besuchenden ein tolles Kulturprogramm präsentiert. Mit dem Konzert von „Diana Casar“ vollendete der Arbeitskreis Kultur seine Donnerstagsreihe. Bei der Videoinstallation und Performance „Laughing matter – finite jest“ von Lukas Pfalzer und Thomas Brück wurde es lustig. Die beiden Künstler umkreisten das Lachen, untersuchten dessen Ursprung und dessen Ende. Teamarbeit wurde bei der performativen Schnitzeljagd „Können wir bitte zusammenbleiben?“ gefordert. Die Mädels von Prepared Culture Media stellten den Besuchenden bei einer Burgrallye Rätsel, die im Team gelöst werden mussten.

Ein weiteres Highlight war das Künstlerresidenzprogramm „reframe.burg“ des Kuratorenduos Elisabeth Würzl und Michael Schlecht: Vier Künstlerinnen und Künstler, vier Eröffnungen, vier faszinierende Umdeutungen, die Blind Date Collaboration und als krönender Abschluss der Open Space bei dem nochmals tolle Eindrücke gesammelt werden konnten.

Nicht zu vergessen ist das „Pop up Kino“ des Dietrich-Theaters mit einem tollen Kinoprogramm und einem rießigen Freiluftkino!
Auch das „Pop up Yoga“ mit Fabienne von „yoga and more by fabienne“ begeisterte.

Last but not least: An allen Veranstaltungstagen wurden die Gäste stets mit Getränken von der Wilhelmsbar und von verschiedensten Street Food Caterer versorgt. Der gemütliche Biergarten im Innenhof lud zum Verweilen ein und war ein echter Hingucker.

Wir sagen DANKE für zwei unvergessliche Monate!

Auch im nächsten Jahr ist wieder eine Fortsetzung von „Stürmt die Burg“ geplant.
Also kein Grund zur Traurigkeit! Wir freuen uns auf das nächste Jahr mit Euch!