Project Space 2017

Kulturförderung unter dem Titel „Project Space: Wilhelmsburg“ vergeben

Fünf Kulturprojekte werden im Rahmen der einmalig, ausgeschriebenen lokalen Projektförderung unter dem Titel „Project Space: Wilhelmsburg“ gefördert. Kreative Köpfe und Kulturschaffende haben sich mit der Wilhelmsburg und ihren Herausforderungen beschäftigt. Das Ergebnis sind künstlerisch-kreative Ansätze, um die Sichtbarkeit der Wilhelmsburg zu erhöhen und das Thema Erschließung zu unterstützen.

Die Jury hat gewählt und insgesamt Fördermittel in Höhe von knapp 65.000 Euro vergeben. Die Projekte werden nun in einem Zeitraum von Mai bis August 2017 zur Umsetzung kommen. Die Identifizierung der Ulmerinnen und Ulmer mit der Wilhelmsburg und das Bewusstsein für den aktuellen Entwicklungsprozess sollen auf diese Weise erhöht werden.

Projekt „different view – Ein Multimedia-Tagebuch“, Gerhard Großberger

Das Projekt „different view – Ein Multimedia-Tagebuch“ von Fotograf Gerhard Großberger erzählt die Geschichte der Wilhelmsburg und zeigt aktuelle Geschehnisse mittels Fotografie. Er wird Momente auf der Burg mit seiner Kamera einfangen und über einen Online-Blog veröffentlichen. Dieser dient als Kommunikationsmedium und zum offenen Ideenaustausch. So soll ein zeitgeschichtliches und multimediales Portrait der Burg entstehen.

Den Blog finden Sie unter blog.die-wilhelmsburg.de.

Blog different view

Projekt „Songs for the city“, Janina Schmid & Frederik Kochbeck

„Songs for the city“ ist ein Projekt von Janina Schmid und Frederik Kochbeck. Durch die Projektion eines Mundes auf den Kehlturm werden die Wilhelmsburg und ihre Fassade bespielt. Der Mund singt die größten Hits quer durch alle Jahrzehnte, von der Grundsteinlegung der Burg bis heute. Somit bekommt die Festung ein Gesicht, wird personifiziert und wendet sich Ulm zu. Es entsteht eine Verbindung zwischen Wilhelmsburg und der Stadt.

Songs for the City

Projekt „Flaneur in the city“, Frederika Tsai und Kanade Hamawaki

Im Projekt „Flaneur in the City“ von Frederika Tsai und Kanade Hamawaki sind Installationen entlang der Buslinie 7 geplant. An ausgesuchten Haltestellen werden Aspekte der menschlichen Gefühlswelt vermittelt, die sich als Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Realität und Fiktion, verstehen. Bürgerinnen und Bürger werden so auf eine Entdeckungsreise Richtung Burg eingeladen. An allen Sonntagnachmittagen im Juni wird es zudem verschiedene Performances geben.

Projekt „STEP BY STEP“, Moving Rhizomes

Das Projekt „STEP BY STEP – Ein Schritt für Schritt Tanzweg zur Wilhelmsburg“ von Moving Rhizomes e.V. lässt einen sichtbaren und durchgängigen Pfad entstehen, der durch Tanzschrittsymbole den Münsterplatz mit der Wilhelmsburg verbindet. Am Weg entlang platzierte QR-Codes bieten der Öffentlichkeit per Smartphone Zugang zu den Onlinevideos, die eine tänzerische Interpretation zur Begehung des Pfades zeigen und Impulse geben. Auf dem Installationsweg der 1855m langen Strecke erhält jeder Wegabschnitt unterschiedliche Themen, die nach und nach veröffentlicht werden. Ein Rahmenprogramm rundet das Projekt ab.

Das Programm finden Sie hier oder auf stepbystep-project.com.

Projekt „Wilhelmsburg auf der Donau“, livekonzepte

Das Projekt von livekonzepte bringt die Wilhelmsburg mitten in die Stadt – und zwar auf die Donau. An einem schönen Sommerabend werden die Gäste am Donauufer visuell auf die Wilhelmsburg „entführt“ und können diese in außergewöhnlicher Weise erleben.

Wilhelmsburg auf der Donau