Am Mittwoch, 11. Februar lädt die Kulturabteilung der Stadt Ulm alle Interessierten zur zweiten Informationsveranstaltung im Rahmen des Entwicklungsprozesses „Die Wilhelmsburg – ImPulse für Kultur und Kreativwirtschaft“ ins Stadthaus Ulm ein. Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn ist um 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter www.die-wilhelmsburg.de.

Auf den ersten Info-Abend im November sowie die ImPuls-Werkstatt im Dezember letzten Jahres schließt sich nun der zweite Informationsabend mit anschließendem Austausch an. An diesem Abend sollen die bisher erarbeiteten Ideen und Vorschläge der Öffentlichkeit präsentiert werden. Anschließend entwickelt das von der Stadt Ulm beauftragte Institut Weeber+Partner ein Konzept mit verschiedenen Nutzungsszenarien und legt dies im Herst 2015 dem Ulmer Gemeinderat zur Beschlussfassung vor.

Auch online können sich interessierte Bürgerinnen und Bürger in den laufenden Prozess einbringen und im Anschluss an die Veranstaltung im Forum Ideen und Gedanken einreichen. Darüber hinaus sucht die Kulturabteilung mit der Aktion „Meine Wilhelmsburg“ besondere, unvergessliche Momente, die die Ulmerinnen und Ulmer in der oder rund um die Wilhelmsburg erlebt haben. Alle Informationen zum Entwicklungsprozess und zu den Möglichkeiten sich einzubringen gibt es unter www.die-wilhelmsburg.de.

Der Prozess wird federführend von der städtischen Kulturabteilung koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem Institut Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung, Stuttgart/Berlin umgesetzt.

 

Kontakt für die Presse:

Stadt Ulm, Kulturabteilung
Katharina Tenta, Referentin für Kulturmarketing
Frauenstr. 19, 89073 Ulm
Tel.: +49 -(0)731/161-4712
Fax: +49 -(0)731/161-1631
E-Mail: k.tenta@ulm.de

Am Mittwoch, 3. Dezember, lädt die Stadt Ulm alle Interessierten dazu ein, ihre Ideen zur künftigen Nutzung der Wilhelmsburg im Rahmen einer Werkstatt einzubringen und gemeinsam zu diskutieren. Beginn der Veranstaltung im Kornhaus Ulm ist um 18:30 Uhr, Einlass bereits ab 18 Uhr. Die Werkstatt ist bis ca. 21:00 Uhr angesetzt. Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung wird gebeten unter www.die-wilhelmsburg.de.

Vor gut zwei Monaten fiel der Startschuss für den Entwicklungsprozess „Die Wilhelmsburg – ImPulse für Kultur und Kreativwirtschaft“. Am Ende des von der Stadt Ulm angestoßenen Prozesses soll ein Konzept mit verschiedenen Szenarien zur künftigen Nutzung und Belebung der Wilhelmsburg stehen. Entscheidend ist dabei die Frage, wie aus der denkmalgeschützten Wilhelmsburg ein lebendiger und pulsierender Ort der Stadtgesellschaft werden kann, der Kreativität, Innovation und Austausch ermöglicht und fördert. Der Schwerpunkt möglicher künftiger Nutzungen soll deshalb auf Kultur, Kreativwirtschaft, Wissenschaft und Innovation liegen.

Anfang November nahmen zum Auftakt rund 90 Personen an einem Informationsabend zum Entwicklungsprozess teil und brachten bereits erste Ideen ein. Am 17. und 18. November fand zudem ein Workshop mit internationalen Experten aus den Bereichen Kultur, Kreativwirtschaft, Tourismus, Architektur, Stadtplanung und Szenographie statt. Die an diesen beiden Tagen entwickelten Visionen für die Wilhelmsburg fließen ebenfalls in den weiteren Entwicklungsprozess ein. Alle bisherigen Vorschläge und Überlegungen sollen nun im Rahmen der von erfahrenen Stadtplanern moderierten „ImPuls Werkstatt“ am 3. Dezember im Kornhaus Ulm fortgesetzt und vertieft werden.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Kulturschaffende und Kreative haben hier die Möglichkeit, intensiv an ihren eigenen sowie weiteren Nutzungsvorschlägen zu arbeiten und diese in verschiedenen Arbeitsgruppen weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse der Werkstatt fließen anschließend in einen im Januar stattfindenden zweiten Workshop mit lokalen und internationalen Experten ein. Parallel dazu besteht laufend die Möglichkeit, Ideen und Vorschläge online einzubringen unter www.die-wilhelmsburg.de. Dort finden Interessierte auch alle Termine sowie Hintergrundinformationen zum weiteren Prozess und zur Wilhelmsburg.

 

Kontakt für die Presse:

Stadt Ulm, Kulturabteilung
Katharina Tenta, Referentin für Kulturmarketing
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Erster Informationsabend stößt auf großes Interesse – ab sofort auch Online-Beteiligung möglich

Kultur und Kreativwirtschaft werden im Mittelpunkt stehen, so viel ist schon einmal sicher. Wie die Wilhelmsburg jedoch künftig genau genutzt und belebt werden wird, ist indes noch offen. Bei der Informationsveranstaltung am Mittwoch, 5. November, zum Auftakt des Prozesses „Die Wilhelmsburg – ImPulse für Kultur und Kreativwirtschaft“ konnten Interessierte bereits erste Ideen und Anregungen einbringen. Rund 90 Personen waren der Einladung der Stadt ins Kornhaus gefolgt. Vom 6. bis 19. November ist außerdem ein Online-Forum freigeschaltet, in dem Interessierte ihre Anregungen, Ideen oder Fragen einbringen können.

Kulturbürgermeisterin Iris Mann und Baubürgermeister Alexander Wetzig hoben zu Beginn gemeinsam die besondere Bedeutung der Wilhelmsburg für Ulm hervor. „Das ist tatsächlich ein ungehobener Schatz, der in einem Dämmerschlaf liegt“, so Wetzig. Umso wichtiger sei es nun, den Entwicklungsprozess für eine mögliche künftige Nutzung des Bauwerks anzugehen. Diese große Aufgabe werde die Stadtverwaltung jedoch nicht alleine stemmen. „Wir wollen das nicht alleine am grünen Tisch planen, sondern gemeinsam entwickeln und die Stadtgesellschaft einbinden“, bekräftigte Iris Mann. Denn: „Mehr Köpfe, das sind auch mehr Ideen und damit mehr Potenzial für die Wilhelmsburg.“

Auf dem Programm des Informationsabends standen mehrere Vorträge rund um die Wilhelmsburg: Matthias Burger vom Förderkreis Bundesfestung Ulm e. V. rief die wechselvolle Geschichte der Anlage in Erinnerung und verdeutlichte deren Stellenwert als nationales und einzigartiges Baudenkmal – immerhin ist die Bundesfestung die größte erhaltene Festungsanlage Deutschlands.

Auch Hintergründe und Herausforderungen der baulichen und verkehrlichen Erschließung des Gebäudekomplexes auf dem Michelsberg kamen nicht zu kurz und wurden durch Experten der Stadtverwaltung Ulm erläutert. Dabei wurde deutlich, wie komplex eine künftige Nutzbarmachung der Wilhelmsburg sein wird: Immerhin warten 570 Räume darauf, mit Leben gefüllt zu werden, immer unter der Prämisse, die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten und die Burg in Einklang mit ihrer Umgebung zu erschließen. Der derzeit stattfindende Entwicklungsprozess ist dabei lediglich ein erster Schritt und Grundlage für alle weiteren Planungen. Wie der weitere Prozessverlauf aussehen wird, erläuterte abschließend Sabrina Neumeister, Leiterin der städtischen Kulturabteilung. Durch den Abend führte Dr.-Ing. Lisa Küchel von Weeber+Partner, Institut für Stadtplanung und Sozialforschung mit Sitz in Stuttgart und Berlin.

Welche Chancen, aber auch Herausforderungen die Wilhelmsburg zu bieten hat, zeigte sich auch im Anschluss an die Vorträge im Foyer des Kornhauses: Im zweiten Teil des Abends standen dort die Referentinnen und Referenten an Thementischen Rede und Antwort und diskutierten mit den Besucherinnnen und Besuchern angeregt über mögliche künftige Nutzungen. Alle Fragen, Ideen und Anregungen wurden auf großen Stelltafeln festgehalten und werden in den laufenden Entwicklungsprozess einfließen.

Ab sofort besteht auf der Plattform www.die-wilhelmsburg.de die Möglichkeit, sich im Forum auch online zu beteiligen. Bis zum 19. November 2014 können Interessierte in dieser „aktiven Phase“ dort Impulse einbringen.

Als nächstes folgt die „ImPuls Werkstatt“: Am 3. Dezember haben die interessierte Öffentlichkeit und die  Akteure der Kulturszene vor Ort die Möglichkeit, im Rahmen einer Werkstatt eigene Ideen und Visionen zu entwickeln und zu Papier zu bringen. Alle Termine und Infos zum weiteren Prozess und zur Wilhelmsburg finden sich unter www.die-wilhelmsburg.de.

 

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