Die Sanierungstreuhand Ulm GmbH sucht zum April 2018 in Vollzeit einen

Projektentwickler m/w für den Prozess „Wilhelmsburg 2030“ – idealerweise aus dem Bereich Bau-/Immobilienmanagement, Kulturmanagement, Kreativwirtschaft, Marketing, Architektur oder mit vergleichbarer Qualifikation.

Die monumentale Wilhelmsburg ist das mächtigste Bauwerk der ehemaligen Bundesfestung Ulm, Europas größter erhaltener Festungsanlage. Mit Hilfe von Fördergeldern aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ wurden hier in den letzten beiden Jahren sehr erfolgreich die Weichen im Hinblick auf eine künftige Nutzung gestellt (baulich und konzeptionell).

Was dem Projekt bisher aber noch völlig fehlt, ist ein „Profi mit Herzblut“, welcher der denkmalgeschützten Burg ein Gesicht und diesem wirklich einzigartigen Ort regional und überregional ein Profil und eine Stimme gibt; und genau diese spannende Rolle sollen Sie mit Format und mit Hilfe Ihrer breitgefächerten Fähigkeiten und Kenntnisse ausfüllen, zunächst befristet auf die Dauer von drei Jahren.

Ihr Aufgabengebiet:
Als gesamtverantwortliche Persönlichkeit für den weiteren Prozess sind Sie künftig Kommunikator, Moderator und Kurator in einer Person. Sie übernehmen alle  erforderlichen Aufgaben, um rund 30.000 m² brachliegende Nutzfläche in denkmalgeschütztem Bestand in ein lebendiges Zentrum für Kultur- und Kreativschaffende, innovatives Gewerbe und Gastronomie, Wissenschaft, Wohnnutzung und öffentliche Einrichtungen zu verwandeln. Die folgende Auflistung Ihrer künftigen Arbeitsschwerpunkte ist keinesfalls abschließend und wird sich mit fortschreitendem Prozessverlauf sicherlich noch ändern:

  • Entwicklung und Umsetzung eines Vermarktungs- und Nutzungskonzepts auf der Basis der bereits vorhandenen Konzepte/Ideen
  • Analyse des wirtschaftlichen Potenzials
  • gezielte Ansprache von potenziellen Investoren und Nutzern aus dem öffentlichen und privatwirtschaftlichen Bereich
  • Erstellen von Machbarkeitsstudien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen als Investitionsentscheidungsgrundlage
  • Initiierung und Organisation des Zwischennutzungsmanagements
  • Facility Management des Objekts innerhalb des Finanzrahmens
  • Betreuung der laufenden Projekte
  • Fortsetzung und Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit

Außerdem binden Sie alle Projektbeteiligten frühzeitig in die Prozesse vor Ort mit ein und arbeiten dabei stets kooperativ und fachübergreifend mit dem Förderkreis Bundesfestung Ulm und den Abteilungen der Ulmer Stadtverwaltung zusammen.

Ihr Profil:
Vorausgesetzt werden ein erfolgreich abgeschlossenes Studium in den Disziplinen Immobilienmanagement, Immobilienökonomie, Kulturmanagement, Kreativwirtschaft, Architektur, Marketing oder vergleichbares.

Wir erwarten mehrjährige Berufserfahrung in der Projektentwicklung, vorrangig in den Bereichen Immobilien und Bau, Kunst, Kultur und/oder Kreativwirtschaft oder hiermit vergleichbaren Tätigkeitsfeldern.

Sie verfügen über ein hohes Maß an Selbständigkeit, Serviceorientierung, Belastbarkeit, Verhandlungsgeschick und Flexibilität. Darüber hinaus sind Sie ausgeprägt kommunikativ, innovativ, teamfähig und arbeiten strukturiert sowie lösungsorientiert. Sie können Prioritäten bei einem hohen Maß an Parallelität setzen, wobei Ihr Handeln geprägt ist von Durchsetzungsstärke und Eigenverantwortlichkeit.

Unser Angebot:

  • ein interessantes, verantwortungsvolles und abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld mit viel individueller Gestaltungsmöglichkeit
  • Bezahlung nach TVöD entsprechend der persönlichen Qualifikation;
  • Mitarbeit in einem erfahrenen und sehr kollegialen Team
  • flexible Arbeitszeiten und Teilzeitmodelle im Rahmen der dienstlichen Möglichkeiten

Bitte schicken Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung bis zum 09. 02. 2018 an die

Sanierungstreuhand Ulm GmbH
Neue Straße 102
89073 Ulm

bzw. an
info@san-ulm.de.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Herrn Feil, Geschäftsführer der SAN (Tel. 07 31 / 153 86 – 21).

Wissenswertes über die SAN, die Stadt Ulm und die Wilhelmsburg finden Sie auch auf unserer Homepage unter www.san-ulm.de, www.ulm.de bzw. www.die-wilhelmsburg.de.

Logo der Sanierungstreuhand Ulm GmbH

Als kommunales Unternehmen sind Chancengleichheit und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf Bestandteile unserer gelebten Personalpolitik. Wir freuen uns daher gleichermaßen auf Bewerbungen von Frauen und Männern, unabhängig von deren kultureller und sozialer Herkunft, Alter, Religion, Weltanschauung, Behinderung oder sexueller Orientierung bzw. Identität. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls bevorzugt.

Die Wilhelmsburg hat am vergangenen Samstag (13. Mai 2017) beim „Tag der Städtebauförderung“ zahlreiche Besucher angelockt. Bürgermeister Tim von Winning und Bürgermeisterin Iris Mann öffneten gemeinsam mit den Ulmer Land- und Bundestagsabgeordneten das Tor der Wilhelmsburg. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Interessierte den kostenlosen Shuttleservice zwischen Münsterplatz und Burg, um sich auf dem Michelsberg hoch- und wieder herunter fahren zu lassen. In der Wilhelmsburg gab es Führungen durch Mitglieder des Fördervereins Bundesfestung. Außerdem konnten die mehr als 200 Besucher persönlich in Augenschein nehmen, was in den zurückliegenden Monaten neu entstanden ist. Dazu gehören ein verbreitertes Flankentor samt neuer Brücke und Zufahrtstraße sowie mehrere Räume im Hochparterre des Reduitgebäudes, die für die Nutzung durch das Theater um- und ausgebaut wurden. Die Wilhelmsburg soll in den nächsten Jahren für Nutzungen aus dem Bereich Kultur und Kreativwirtschaft hergerichtet werden. Der Bund hat das Vorhaben als Projekt von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft und bezuschusst die Arbeiten im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 4,3 Millionen Euro; die Stadt zahlt einen Eigenanteil von knapp 2,7 Millionen.

 

Foto: Stadt Ulm/Nadja Wollinsky, Abdruck honorarfrei, zu sehen sind neben Tim von Winning und Iris Mann auch Jürgen Filius und Ronja Kemmer; Hilde Mattheis und Martin Rivoir waren anwesend, sind aber nicht auf dem Bild.

Am Tag der Städtebauförderung öffnet die Zitadelle der ehemals größten Festungsanlage Europas ihre Tore: Besucherinnen und Besucher können die Wilhelmsburg auf einer Führung erkunden und dabei auch die ersten Ergebnisse der derzeit laufenden Bauarbeiten begutachten.

Die Wilhelmsburg
Logo der Nationalen Projekte des Städtebaus

Der Planungswettbewerb für die Neugestaltung des Innenhofs der Wilhelmsburg ist entschieden.

Die 12 eingereichten Arbeiten boten eine große Bandbreite an Lösungen für die gestellte Aufgabe.

Einstimmig hat sich eine Jury aus Fachleuten und Gemeindratsmitgliedern unter Vorsitz der Freisinger Landschaftsarchitektin Doris Grabner bei der Preisgerichtssitzung am 09.02.2016 für den Entwurf des Berliner Büros TDB Landschaftsarchitektur entschieden.

Ziel des von der Stadt ausgelobten Wettbewerbs war die Gestaltung des Innenhofs für eine flexible Nutzung.

Dabei sollte die gesamte Fläche überplant werden und in ihrer Gestaltung die denkmalgeschützte Anlage hervorheben.
Es wurde eine angemessene, schlichte und nicht zu kleinteilige Gestaltung erwünscht, die den rauen und homogenen Charakter der Burg erhält und dabei möglichst Grünstrukturen z. B. in Form von Baumfeldern zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und kleinklimatischen Situation in das Konzept einbezieht.

Der Siegerentwurf überzeugte das Preisgericht durch „seine zurückhaltende Verwendung von dezenten, gut proportioniert gesetzten Gestaltungsmitteln“. Er erhält damit die großzügige Raumwirkung des Innenhofs, schafft gleichzeitig eine Gliederung und Akzentuierung der Fläche und ermöglicht dabei die Möglichkeit einer multifunktionalen Nutzung.

Die Wettbewerbsbeiträge werden von Montag, 12.12.2016 bis einschließlich Mittwoch, 21.12.2016 zu den Öffnungszeiten im Rathaus Ulm (Marktplatz 1) im Foyer öffentlich präsentiert.

Stahlgitter, Beton und kräftige Mannsbilder beherrschten gestern die Szenerie hoch über Ulm an der Ostflanke der Wilhelmsburg. Dort wird ein neuer Zugang ins größte Werk der Bundesfestung geschaffen, um diese in Zukunft besser andienen zu können – vor allem im alle zwei Jahre stattfindenden Theatersommer. Die Betonarbeiten laufen seit gestern auf vollen Touren. Entstehen wird auf vier massiven Betonpfählen, die bis zu 20 Meter in die Tiefe gerammt worden sind, eine Brücke, die Lasten bis zu 60 Tonnen trägt. Alles in allem werden in diesem ersten Schritt Maßnahmen für sieben Millionen Euro realisiert. Dazu gehört, dass die Infrastruktur fürs Ulmer Theater verbessert wird: Garderoben, Duschen, Toiletten. Die Stadt wendet 2,7 Millionen Euro auf, der große Rest kommt aus dem Bundesförderprogramm  „Nationale Projekte des Städtebaus“. hut/Foto: Lars Schwerdtfeger

Zum Artikel auf swp.de

XXL-Bohrer auf der Ulmer Wilhelmsburg. Auf dem Gelände der  ehemaligen Kaserne ist heute ein 20 Meter hoher und 80 Tonnen schwerer Großbohrer zum Einsatz gekommen. Er  bohrte vier Löcher für das Fundament der geplanten Brücke über den Burggraben. Die Brücke und die neue Zufahrtsstraße sollen bis Ende November fertig sein.  Die Kosten hierfür belaufen sich auf 1, 5 Millionen Euro.

 

Mehr dazu auf donau3fm.de

Die Wilhelmsburg in Ulm wird saniert. Die riesige, denkmalgeschütze Burganlage mit knapp 30.000 qm Nutzfläche und einem Innenhof so groß, dass das Ulmer Münster reinpassen würde soll in den nächsten Jahren Stück für Stück saniert werden.