Historisches zeigen und Künftiges erlebbar machen – unter diesem Motto veranstaltete die Sanierungstreuhand in Kooperation mit der Kulturabteilung Ulm den bundesweiten „Tag der Städtebauförderung 2018“ auch auf der Wilhelmsburg, hoch über der Stadt.

Eindrucksvoll, mächtig, alt und doch überraschend neu, so erlebten die vielen Besucher*innen am 3. Juni Europas größte noch erhaltene Bundesfestung. Sommerlichen Temperaturen und eine gute Bewirtung sorgten darüber hinaus für ideale Rahmenbedingungen.

Bei verschiedenen Führungen durch die Wilhelmsburg erlebten die Besucher*innen, wie das historische Monument und die Umbaumaßnahmen für neue, künftige Nutzungen geschickt in Einklang gebracht werden. Neben dem geschichtlichen Rundgang – organisiert von Mitgliedern des Fördervereins Bundesfestung – gab es aber auch spektakuläre (Ein)Blicke in das Innere der Burg.

Der Bund hat die Bauvorhaben zur Revitalisierung der Burg als Projekt von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft und bezuschusst die Arbeiten im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 4,3 Millionen Euro; die Stadt zahlt einen Eigenanteil von knapp 2,7 Millionen.

Der „Tag der Festung“ ist längst eine feste Größe im Ulmer Veranstaltungskalender. Daher öffnen auch in diesem Jahr am 03. Juni wieder zahlreiche Vereine „ihre“ sonst verschlossenen Türen und Tore und geben einen Einblick in die beeindruckenden Gewölbe. Seit nunmehr neun Jahren ist das Konzept des ‚Tags der Festung‘, eben nicht nur historische Mauern zu zeigen, sondern auch das heutige Leben in den Gebäuden, die seit über 160 Jahren das Stadtbild beider Donaustädte prägen.

Weiterlesen „Tag der Festung trifft auf Tag der Städtebauförderung“

Interessierte der Kulturförderung Pop up Space können die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten an folgenden Terminen besichtigen:

Donnerstag, 8. Februar 2018:
15.00 – 16.00 Uhr

Ort: Prittwitzstraße 100, 89075 Ulm

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Infos zum Thema Pop up Space finden Sie hier.

Mehr Kultur in der Wilhelmsburg –
Förderung für Kulturprojekte in 2018

Die Stadt Ulm schreibt eine Projektförderung für das Jahr 2018 unter dem Titel „Pop up Space: Wilhelmsburg“ aus.

Die Ausschreibung richtet sich an kreative Köpfe und Kulturschaffende, die temporär die Wilhelmsburg bespielen und beleben wollen.

Mehr Informationen finden Sie hier:

Die Wilhelmsburg mitten in der Stadt – und zwar auf der Donau!

Das für 29.07. angekündigte Event wird um eine Woche auf den 05.08. verschoben, aber ansonsten bleibt alles gleich: Start um 21 Uhr auf der Donauwiese am Metzgerturm. Der Eintritt ist frei.

Die Wilhelmsburg mitten in der Stadt – und zwar auf der Donau!

Am 29. Juli werden die Gäste am Donauufer visuell auf die Wilhelmsburg „entführt“ und können diese in außergewöhnlicher Weise erleben. Schauplatz ist die Donauwiese beim Metzgerturm ab 21 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Foto: Gerhard Großberger

Janina Schmid & Frederik Kochbeck
14. Juli, 16. Juli, 21. bis 23. Juli, 28. bis 30. Juli, 4. bis 6. August 2017 jeweils 22 bis 24 Uhr

Die Wilhelmsburg bekommt ein Gesicht und wendet sich der Stadt zu.

Durch die Projektion eines Mundes auf den Kehlturm der Wilhelmsburg wird ihre Fassade bespielt. Der Mund gibt die größten Hit s quer durch alle Jahrzehnte – von der Grundsteinlegung der Burg bis heute – zum Besten.

Eine Kunstinstallation, die auf besondere Weise eine Verbindung zwischen der Wilhelmsburg und der Innenstadt herstellt.

Frederika Tsai und Kanade Hamawaki
4. bis 60. Juni 2017

Mitreisende gesucht!

Eine Kunstinstallation entlang der Haltestellen der Buslinie 7 entführt Bürgerinnen und Bürger unterwegs zur Wilhelmsburg auf eine Reise.

Die Mitreisenden schweben zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Realität und Fiktion und nehmen ihre gewohnte Umgebung und sich selbst neu wahr.

Jeden Sonntagnachmittag im Juni werden zudem Lesungen und Tanzperformances zum Thema gezeigt.

Routenplaner

Die Wilhelmsburg hat am vergangenen Samstag (13. Mai 2017) beim „Tag der Städtebauförderung“ zahlreiche Besucher angelockt. Bürgermeister Tim von Winning und Bürgermeisterin Iris Mann öffneten gemeinsam mit den Ulmer Land- und Bundestagsabgeordneten das Tor der Wilhelmsburg. Bei strahlendem Sonnenschein nutzten viele Interessierte den kostenlosen Shuttleservice zwischen Münsterplatz und Burg, um sich auf dem Michelsberg hoch- und wieder herunter fahren zu lassen. In der Wilhelmsburg gab es Führungen durch Mitglieder des Fördervereins Bundesfestung. Außerdem konnten die mehr als 200 Besucher persönlich in Augenschein nehmen, was in den zurückliegenden Monaten neu entstanden ist. Dazu gehören ein verbreitertes Flankentor samt neuer Brücke und Zufahrtstraße sowie mehrere Räume im Hochparterre des Reduitgebäudes, die für die Nutzung durch das Theater um- und ausgebaut wurden. Die Wilhelmsburg soll in den nächsten Jahren für Nutzungen aus dem Bereich Kultur und Kreativwirtschaft hergerichtet werden. Der Bund hat das Vorhaben als Projekt von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft und bezuschusst die Arbeiten im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 4,3 Millionen Euro; die Stadt zahlt einen Eigenanteil von knapp 2,7 Millionen.

 

Foto: Stadt Ulm/Nadja Wollinsky, Abdruck honorarfrei, zu sehen sind neben Tim von Winning und Iris Mann auch Jürgen Filius und Ronja Kemmer; Hilde Mattheis und Martin Rivoir waren anwesend, sind aber nicht auf dem Bild.