Zufahrtsstraße zum Brückenbauwerk

Darstellung der Baumaßnahme

Um die Wilhelmsburg einer dauerhaften und intensiveren Nutzung zuführen zu können, ist eine neue äußere Erschließung unumgänglich. Für die Veranstaltung „Theatersommer aus der Wilhelmsburg“ gelangen die Besucher derzeit mit dem ÖPNV entlang der Prittwitzstraße zur Wilhelmsburg oder werden durch einen Shuttle-Bus-Service über den bestehenden Schotterweg von Norden zur Wilhelmsburg befördert. Für eine Nutzung der Wilhelmsburg über den Theatersommer hinaus, reichen diese Formen der Anbindung aber nicht aus.

In der neuen äußeren Erschließung soll künftig die Anbindung von Norden her erfolgen. Die Planung sah den Ausbau des bestehenden Schotterweges entlang der Escarpenmauer zwischen dem angrenzenden Wall und der historischen Böschung vor. Die unmittelbare Einfahrt in den Innenhof der Wilhelmsburg erfolgt über eine neue, den Graben querende Brücke und durch das ehemalige, derzeit ungenutzte Flankentor auf der Ostseite der Wilhelmsburg. Für das neue Brückenbauwerk wurde eine Dimensionierung vorgesehen, welche die Abwicklung von Schwerlastverkehr ermöglicht.

Die Erschließung sah einen Ausbau des bestehenden und in nördlicher Richtung verlaufenden Schotterweges zwischen dem angrenzenden Wald und der nach historischem Vorbild gestalteten Böschung zu einer Erschließungsstraße mit Einfahrt über ein neues Brückenbauwerk durch das ehemalige Flankentor vor.

Die Straßenplanung sah in diesem Abschnitt einen Ausbau des bisherigen Schotterweges auf einer Länge von rd. 320 m vor. Der damals nur 3 bis 4 m breite Weg sollte dabei nicht nur eine vollgebundenen Oberbau in Asphaltbauweise erhalten, sondern zudem auf 4,50 m verbreitert werden. Die Kurvenbereiche erhielten dabei zusätzliche Aufweitungen. Jeweils 1,00 m breite Bankette begrenzen die Fahrbahn auf beiden Seiten. Im Norden schließt die Fahrbahn an die Zu-/Ausfahrt der Wilhelmsburg an. Neben dem teils kurvigen und unübersichtlichen Fahrbahnverlauf in diesem Abschnitt, wurde die Fahrbahn mit einer Breite von 4,50m grundsätzlich nicht für den Begegnungsfall LKW / LKW bzw. Bus / Bus ausgelegt. Die beiden ausgelegten und jeweils 1,00 m breiten Bankette, wurden jedoch entsprechend befestigt, so dass der als eher selten eingeschätzte Begegnungsfall von Schwerverkehrsfahrzeugen möglich ist, ohne dabei einen überbreiten Straßenquerschnitt bereitstellen zu müssen.