Historischer Rückblick2019-05-23T12:41:30+01:00

Historischer Rückblick

Die Festungsanlage ist seit Baubeginn im Jahr 1842 bestimmender Bestandteil Ulms. Die Wilhelmsburg gilt als das stärkste Werk der Bundesfestung und als letzter Rückzugsort der Besatzung, wurde jedoch nie in Kriegshandlungen verwickelt. Mit zunehmendem Bewuchs und fehlender Nutzung versank sie in einem Dornröschenschlaf. Langsam wiederentdeckt und in exponierter Lage liegt die gut erhaltene, denkmalgeschützte Wilhelmsburg auf dem Michelsberg.

2019

2019

Im östlichen der Wilhelmsburg wird in einem zweiten Bauabschnitt eine neue Vertikalerschließung über drei Geschosse mit Stahlbetontreppe und Aufzug erstellt sowie drei Gewölbeachsen für flexible Nutzung ausgebaut.

2018

2018

Pop up Space: mit insgesamt 51 Veranstaltungstagen, 300 Akteuren aus der Kunst- und Kreativszene und rund 12.000 Besucher*innen wurde die Wilhelmsburg von Ende Juni bis Anfang Dezember 2018 erfolgreich „gestürmt“.

2017

2017

Errichtung eines Brückenbauwerks über den ehemaligen Graben und Toreinfahrt in den Innenhof.

2016

2016/2017

In einem ersten Bauabschnitt werden auf einer Fläche von etwa 1.250 m² im Erdgeschoss des Nordflügels und des angrenzenden nordwestlichen Flankenturms Räume für die Theaternutzung (Proberäume, Maske, Duschen, etc.) eingerichtet. Heute können diese Räume für Veranstaltungen gemietet werden.

 

2016

Die neue Zufahrststraße von Norden kommenden wird ausgebaut.

2015

2015

Die Stadt Ulm stellt erfolgreich einen Projektantrag mit dem Titel „Wilhelmsburg – die Stadt in der Festung“ für das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“.

2014

2014

Öffentlicher Beteiligungsprozess zur Revitalisierung der Wilhelmsburg mit dem Titel „Die Wilhelmsburg – ImPulse für Kultur und Kreativwirtschaft“ wird gestartet.

2013

2013

Programmbeschluss zur äußeren Erschließung und der Durchführung der Entwurfsplanung für die innere Erschließung des Ostflügel sowie der Erarbeitung eines Konzepts für die zukünftige Nutzung.

1990

1990/91

Im Erdgeschoss des Südflügels wurden 300 m² ausgebaut und dienen bis heute einem Solarunternehmen als Büro und Ausstellungsraum.

1986

1986

Die Wilhelmsburg ging als Schenkung vom Bund an die Stadt Ulm über und wurde in der Folge mit Bundes- und Landesmitteln in Höhe von 8 Mio. DM teilsaniert, da das gesamte Gebäude vom Verfall bedroht war.

1982

1982

Die letzten Soldaten räumten die Burg, da der bauliche Zustand wegen der eindrigenden Feuchtigkeit immer schlechter wurde.

1956

ab 1956

Die Wilhelmsburg diente als Kaserne der Bundeswehr, wovon unter anderem Zeichnungen und Botschaften in den ehemaligen Kasematten erzählen.

1946

1945-1956

Angesichts der Zerstörung der Stadt wurde die Wilhelmsburg ab 1945 als Notunterkunft, Produktionsstätte und Flüchtlingslager verwendet. Bis zu 4.200 Personen wohnten zeitweise in der Wilhelmsburg.

1945

1939-1945

Bis Ende des Zweiten Weltkriegs diente die Wilhelmsburg als Kaserne.

1944

1944

Unter Einsatz von Zwangsarbeitern wurden in der Wilhelmsburg Röhren der Firma Telefunken hergestellt.

1875

1875-1887: Deutsches Kaiserreich übernahm die Bundesfestung mit umfangreicher Modernisierung und Erweiterung.

1848

1848: Fertigstellung Wilhelmsburg

1844

1844: Grundsteinlegung

1842

18. Oktober 1842: Spatenstich auf dem Michelsberg