Historisches zeigen und Künftiges erlebbar machen – unter diesem Motto veranstaltete die Sanierungstreuhand in Kooperation mit der Kulturabteilung Ulm den bundesweiten „Tag der Städtebauförderung 2018“ auch auf der Wilhelmsburg, hoch über der Stadt.

Eindrucksvoll, mächtig, alt und doch überraschend neu, so erlebten die vielen Besucher*innen am 3. Juni Europas größte noch erhaltene Bundesfestung. Sommerlichen Temperaturen und eine gute Bewirtung sorgten darüber hinaus für ideale Rahmenbedingungen.

Bei verschiedenen Führungen durch die Wilhelmsburg erlebten die Besucher*innen, wie das historische Monument und die Umbaumaßnahmen für neue, künftige Nutzungen geschickt in Einklang gebracht werden. Neben dem geschichtlichen Rundgang – organisiert von Mitgliedern des Fördervereins Bundesfestung – gab es aber auch spektakuläre (Ein)Blicke in das Innere der Burg.

Der Bund hat die Bauvorhaben zur Revitalisierung der Burg als Projekt von besonderer nationaler Bedeutung eingestuft und bezuschusst die Arbeiten im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus“ mit 4,3 Millionen Euro; die Stadt zahlt einen Eigenanteil von knapp 2,7 Millionen.