Der Planungswettbewerb für die Neugestaltung des Innenhofs der Wilhelmsburg ist entschieden.

Die 12 eingereichten Arbeiten boten eine große Bandbreite an Lösungen für die gestellte Aufgabe.

Einstimmig hat sich eine Jury aus Fachleuten und Gemeindratsmitgliedern unter Vorsitz der Freisinger Landschaftsarchitektin Doris Grabner bei der Preisgerichtssitzung am 09.02.2016 für den Entwurf des Berliner Büros TDB Landschaftsarchitektur entschieden.

Ziel des von der Stadt ausgelobten Wettbewerbs war die Gestaltung des Innenhofs für eine flexible Nutzung.

Dabei sollte die gesamte Fläche überplant werden und in ihrer Gestaltung die denkmalgeschützte Anlage hervorheben.
Es wurde eine angemessene, schlichte und nicht zu kleinteilige Gestaltung erwünscht, die den rauen und homogenen Charakter der Burg erhält und dabei möglichst Grünstrukturen z. B. in Form von Baumfeldern zur Erhöhung der Aufenthaltsqualität und kleinklimatischen Situation in das Konzept einbezieht.

Der Siegerentwurf überzeugte das Preisgericht durch „seine zurückhaltende Verwendung von dezenten, gut proportioniert gesetzten Gestaltungsmitteln“. Er erhält damit die großzügige Raumwirkung des Innenhofs, schafft gleichzeitig eine Gliederung und Akzentuierung der Fläche und ermöglicht dabei die Möglichkeit einer multifunktionalen Nutzung.

Die Wettbewerbsbeiträge werden von Montag, 12.12.2016 bis einschließlich Mittwoch, 21.12.2016 zu den Öffnungszeiten im Rathaus Ulm (Marktplatz 1) im Foyer öffentlich präsentiert.

Von Montag, 12. Dezember, bis Mittwoch, 21. Dezember 2016, sind im Rathaus Entwürfe zur Neugestaltung der Wilhelmsburg ausgestellt. Es handelt sich um Pläne zur inneren Erschließung, also zum Innenhof, die im Rahmen eines Wettbewerbs bei der Stadt eingereicht wurden.

Für die innere Erschließung hatte das Zentrale Gebäudemanagement der Stadt Ulm einen Wettbewerb ausgelobt. Gewünscht waren Beiträge, die die Gestaltung des Innenhofs für eine flexible Nutzung klären und gleichzeitig die denkmalgeschützte Anlage hervorheben. Ein Teilbereich des Wettbewerbes soll im Rahmen dieses Projektes noch in den Jahren 2017 bis 2018 baulich umgesetzt werden.

Alle Wettbewerbsarbeiten werden von 12. Dezember 2016 bis 21. Dezember 2016, täglich im Foyer des Rathauses, Marktplatz 1, während der Öffnungszeiten ausgestellt.

Der Planungswettbewerb für die äußere Erschließung der Wilhelmsburg ist entschieden: Einstimmig hat sich eine Jury aus Fachleuten und Stadträten unter Vorsitz der Freisinger Landschaftsarchitektin Doris Grabner für den Entwurf des Stuttgarter Büros Köber Landschaftsarchitektur entschieden. Ziel des von der Stadt ausgelobten Wettbewerbs war es, ein Entrée über das bereits in Planung befindliche neue Flankentor zu schaffen. Auch der Übergang zwischen der denkmalgeschützten Anlage (Burg, Graben und Wall) mit dem unmittelbar angrenzenden Naturraum, der teilweise unter Landschaftsschutz steht, soll neu gestaltet werden. Dabei sollten sich die Freianlagen möglichst unauffällig und selbstverständlich in das Umfeld einbinden. Landschaftsarchitekt Jochen Köber habe diese Aufgabe am besten gelöstö, so seine Gliederung des Ankunftsbereichs in drei klar definierte Orte: den Platz zum Ankommen und Wenden der Busse, den Eingangsort von der Prittwitzstraße und vor dem Haupteingang in die Wilhelmsburg im Süden. Die Wettbewerbsbeiträge sind diese Woche noch bis einschließlich Freitag, 25. November, jeweils von 8.30 bis 17.30 Uhr in der Wilhelmsburg in den Räumen der dort ansässigen Firma „High Solar“ (Prittwitzstraße 100) zu sehen.

Quelle: SWP